Die Bestattung - was alles zu beachten ist

Wenn man den Verlust eines Familienmitgliedes oder Freundes zu beklagen hat, dann ist die Beerdigung die letzte Zeremonie, bei der man sich vom Verstorbenen verabschieden kann. Es ist daher wichtig, dass man diese im Sinne des Dahingeschiedenen zelebriert. Man hat dabei viele Dinge zu berücksichtigen. Hat sich der Verschiedene nicht selbst darum gekümmert, wie die Feier aussehen soll, dann hat man diese zu organisieren. Doch es gibt auch bürokratische Dinge die Berücksichtigung zu finden haben. Ohne die richtigen Dokumente kann die Bestattung, beispielsweise bei der Bestattungshaus, nicht stattfinden. 

Die Sterbeurkunde ist zu beantragen

Ist der Tod festgestellt worden, muss ein Arzt den Totenschein ausfüllen, um amtlich zu dokumentieren, dass der Tod eingetreten ist. Hier genügt es schon, dass der Hausarzt dieses Dokument ausstellt. Man hat die Sterbeurkunde anschließend beim Standesamt zu beantragen.

Die Urkunde und den Schein braucht man, damit man eine Bestattung durchführen kann. Auf dem Totenschein ist die Todesursache festgehalten und ob es sich um ein natürliches Dahinscheiden handelt. Hat der Mediziner Zweifel, kommt es zu einer Obduktion, bei der die Rechtsmediziner die genauen Todesumstände festhalten. Er nach dieser erhält man den Leichnam zurück und kann diesen beerdigen. 

Die Bestattungsart, die man wünscht

Hier gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Das Spektrum hat sich hier in den letzten Jahren stark vergrößert. Doch zumeist ist eine Erd- oder Feuerbestattung gewünscht. Auch Seebestattung kommen immer häufiger vor.  Es ist darauf hinzuweisen, dass mit den Bestattungsarten auch einige Formalitäten verbunden sind. So ist vor einer Feuerbestattung eine intensive Leichenschau bzw. eine Obduktion vorgeschrieben. Diese ist notwendig, da nach der Verbrennung keine Ermittlungen in einem Verdachtsfall mehr möglich sind. 

Handelt es sich um eine Erdbestattung, sind einige Dinge zu berücksichtigen. So hat man den Sarg auszuwählen, in dem man den Toten aufbahren möchte. Es gibt dort viele Unterschiede. Sie beginnen beim Material, aus dem der Sarg ist und enden bei der Innenausstaffierung.  Auch ist die Religion des Verblichenen ein wichtiger Aspekt. Es gibt die unterschiedlichsten religiösen Vorschriften, die einzuhalten sind. Bei vielen Glaubensformen ist es wichtig, dass man eine bestimmte Frist einhält. Es ist der notwendige Seelsorger oder Priester zu verständigen, der die Sakramente erteilt. Auch sorgt er für den korrekten Ablauf der Beerdigung und spendet den letzten Segen. Zusätzlich bietet er den Hinterbliebenen seelischen Beistand. 

Die Kosten, die für eine Beerdigung anfallen

Diese sind sehr unterschiedlich. Zusätzlich ist zu recherchieren, ob eine Versicherung besteht, welche die Kosten ganz oder teilweise übernimmt.  Es gibt viele Faktoren, die hier eine Rolle spielen. So sind die Formalitäten bei den Behörden zu zahlen. Dazu zählt beispielsweise die Ausstellung der Sterbeurkunde.  Der Sarg oder die Urne sind zu bezahlen, wobei es hier zu großen Unterschieden kommt. Soll ist ein Geistlicher anwesend, so ist auch dieser zu bezahlen.

Die bei einer Feuerbestattung kommt es zu Kosten für die Verbrennung, die man zu berücksichtigen und einzurechnen hat.  Zusätzlich ist ein Steinmetz bei einer Erdbestattung zu beauftragen, der den Grabstein beschriftet. Ist noch kein solcher Stein vorhanden, muss man diesen zusätzlich erwerben. Für Blumengestecke und die Grabpflege ist ebenfalls zu sorgen, damit die Ruhestätte optisch ansprechend ist.


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